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Bei der Trennung von Sparen und Versicherung fallen deutlich geringere Kosten an.
Versicherungskunden hatten in den letzten Jahren mit einer kapitalbildenden oder fondsgebundenen Lebensversicherung oft wenig Grund zur Freude.
Trotz eifrigem Sparen schmolzen ihre angesparten Versicherungsguthaben zum Teil wie Schnee an der Sonne. Immerhin, sagten sich viele, ist noch ein Todesfallschutz integriert, der die Familie für den schlimmsten Fall finanziell absichert. Wer aber vor Vertragsende aussteigen und seine Police zurückkaufen wollte, erlebte eine böse Überraschung. Die Kosten für die Risikoabdeckung sowie hohe Abschlusskosten und Verwaltungskosten fressen zusätzlich einen schönen Teil der sauer ersparten Euros weg. Vor allem in den ersten Jahren liegt der Rückkaufswert oft deutlich unter den bezahlten Prämienkosten. Wer trotzdem aussteigt, verliert sehr viel Geld.
„Vorsorgeschutz ist auch deutlich günstiger zu haben, wenn man Sparen und Risikoversicherung trennt“ . Mit einem Fondssparplan zum Beispiel, kombiniert mit einer separaten Risikoversicherung für den Todesfall, lässt sich insgesamt die bessere Rendite erzielen. Dies zeigen Nachberechnungen anhand von konkreten Angeboten. Zudem ist diese Lösung flexibler, können doch die Sparbeiträge oder Risikenabsicherung - wenn nötig - der jeweiligen Situation individuell angepasst werden. Vielfach werden bei einer Kombination aus Sparanteil und Lebensversicherung zudem Prämien für Risiken bezahlt, für die eine Versicherung oft gar nicht benötigt wird. Für junge Leute ohne Unterstützungspflicht zum Beispiel ist die Versicherung eines Todesfallkapitals in den meisten Fällen nicht nötig oder das Guthaben ist bereits so hoch wie der Versicherungsschutz. Außerdem fallen zu den Risikokosten zusätzliche Kosten für den Vertragsabschluss und die Verwaltung an.
Es gibt viele Wege, sich das notwendige Finanzpolster zu schaffen, so die Meinung der Finanzierungsexperten des BFP. Einer der ertragreichsten kann die Investition in Wertpapiere sein, aber auch eine selbstgenutzte Immobilie ist ein sinnvoller Weg und ebenso clever, einfach und der finanziellen Situation anpassungsfähig geht es mit Investmentfonds.
Um bei der zur Auswahl stehenden Möglichkeiten die richtige Mischung oder das massgeschneiderte Konzept herauszufinden, sollte der Anleger als künftiger Rentner von neutraler Seite sachkundigen Rat holen. |