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Die Verrentung einer Immobilie - für jeden Haus- und Wohnungseigentümer eine echte Alternative zur klassischen, zusätzlichen Altersversorgung, teilt der Bundesverband Finanz-Planer e.V. (BFP) in Mainz mit.
Wer heute auf das Rentenalter zugeht, muss sein Einkommen im Alter viel genauer planen als noch vor Jahren. Weil sich die Lebenszeit, der Lebensstandard und damit die Kosten für den Lebensunterhalt erhöhen, braucht man als Rentner erheblich mehr Geld. Gleichzeitig geht das Verhältnis von jungen Beitragszahlern und Rentenempfängern immer weiter auseinander, was wiederum unmittelbare Folgen auf die künftige Höhe der zu erwartenden staatlichen Rente hat. Darum ist die Überlegung, die eigene Immobilie zur zusätzlichen Alterversorgung einzusetzen, ein nicht von der Hand zu weisender Gedanke. Die Immobilien-Rente ermöglicht es, weiterhin im eigenen Haus mietfrei wohnen zu bleiben, gleichzeitig die eigene Altersversorgung finanziell zu verbessern und damit einen angemessenen Lebensabend zu geniessen.
Das heimatliche Umfeld, die Nähe zu Freunden und Nachbarn braucht man nicht aufgeben, denn: „Einen alten Baum verpflanzt man nicht“. Gerade im Alter hat man endlich Zeit und Muße, die schönen Dinge des Lebens zu genießen und möchte an den lieben Gewohnheiten festhalten.
Deshalb haben viele ihr Leben lang für die eigene Immobilie gearbeitet um im Alter in ihren eigenen vier Wänden mietfrei zu wohnen. Doch oft wird das Eigenheim im Rentenalter zum Problem, so erklärt Finanzexperte Bruno Steiner vom Bundesverband Finanz-Planer e.V. (BFP). Etwa wenn die eigene oder die gemeinsame Rente nicht ausreicht, die Unterhaltskosten und noch bestehende Schulden für das Haus oder die Wohnung über den Kopf wachsen und dadurch der gewünschte Lebensstandard in Gefahr gerät.
Ist im Alter der Garten zu groß, die Arbeit im Haus geht nur sehr mühsam von der Hand, Kinder sind nicht da, die helfen könnten? Dann käme Unterstützung, z. B. durch eine Haushaltshilfe, sehr gelegen. Oder man will sich seine Lebensträume erfüllen und braucht dazu zusätzlich verfügbares Geld, beispielsweise für eine Weltreise oder für Hobbys oder für Wünsche hat man sicher, nicht aber immer das Einkommen oder Vermögen.
In dieser Situation kann die Immobilien-Rente eine gute Lösung sein. Immobilienbesitzer können ihr selbst genutztes Wohneigentum in liquides Kapital umwandeln meint Experte Bruno Steiner. Ohne neutrale und fachlich fundierte Beratung sollte dies aber nicht erfolgen. Teure und nachteilige und irreparable Folgen sind sonst nicht auszuschließen, meinen die Finanzexperten des BFP.
Wie funktioniert die Immobilien-Rente? Sie verkaufen Ihre eigengenutzte Immobilie an eine Bank oder eine gemeinnützige Stiftung. Im Gegenzug erhalten Sie ein lebenslanges Wohnrecht in Ihrem Haus / Ihrer Wohnung und eine zusätzliche Rente. Teure Instandhaltungskosten trägt künftig der im Vertrag Verpflichtete. Ferner besteht die Möglichkeit, Schulden und daraus resultierende Belastungen auf der Immobilie loszuwerden. Die Höhe der Immobilienrente ergibt sich aus dem Wert der Immobilie, dem Alter und einem Risikoabschlag.
Je nach Vertragspartner und -gestaltung kann man zusätzlich den möglichen Ertrag aus der Immobilie einem gemeinnützigen Zweck zugute kommen lassen. Was zu Lebzeiten von der Altersvorsorge Immobilie nicht verbraucht wird und nicht in eine Erbmasse einfließen kann oder soll, wird z. Bsp. einer gemeinnützigen Stiftung gewidmet.
Die Immobilienrente richtet sich an Menschen und Immobilienbesitzer mit Weitblick, Alleinstehende oder Paare, ab einem Lebensalter von etwa 60 bis ca. 80 Jahre, die als Eigentümer zwar beabsichtigen Ihre Immobilie weiter zu bewohnen, aber daraus eine Zusatzrente zu generieren.
Was sind die Gründe bzw. Vorteile einer solchen Immobilien-Rente?
Man hat
eine zusätzliche Rente - lebenslang und damit mehr Geld in der Tasche Größere finanzielle Unabhängigkeit Ein über das Grundbuch abgesichertes, mietfreies Wohnrecht auf Lebenszeit Den Wegfall größerer Instandhaltungskosten Eine Notarielle Beurkundung und damit Sicherheit man wohnt weiterhin in seiner gewohnten Umgebung! Über den Bundesverband Finanz-Planer e.V.
Der Bundesverband Finanz-Planer e.V. ist ein Forum für unabhängige Finanzexperten, die die Grundsätze einer ordnungsgemäßen und fachlich nicht zu beanstandenden Finanzplanung beherrschen und sicherstellen. Mit seiner Philosophie der Qualität statt Quantität ist der BFP bereits seit 20 Jahren aktiv. Seine Mitglieder sind als Dozenten in der Aus- und Weiterbildung bei der IHK, als gerichtlich zugelassene Gutachter und als Beraterinnen und Berater im Alltag tätig.
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