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Startseite Archiv Artikel 2005 Vorsorge für's Leben heißt : Wohlstand oder Versorgungslücke im Alter
Vorsorge für's Leben heißt : Wohlstand oder Versorgungslücke im Alter

Immer weniger Beitragszahler müssen immer mehr Rentner finanzieren: Nach einem Bericht der Regierungskommission zur Fortentwicklung der Rentenversicherung steigen die Beiträge bis zum Jahr 2030 auf 22 Prozent während das Rentenniveau sehr optimistisch geschätzt auf unter 68 Prozent absinkt. Im Durchschnitt wird mit einer Absenkung sogar auf unter 50 % zu rechnen sein.

 

Private Vorsorge für das Alter ist deshalb unverzichtbar und eine angemessene Vermögensreserve mit möglichst geringem Aufwand und Risiko aufzubauen ist das Gebot der Stunde.
Das Alterseinkünftegesetz sollte hier den privaten Verbraucher fördern und unterstützen. Aber die Verflechtungen in diesem Gesetz in den einzelnen Durchführungswegen führt zu mehr Verwirrung als es zur Klarstellung beiträgt. Der Staat hat mittlerweile bewiesen, dass er in seinem strukturierten Denken anstelle Einfachheit Komplexität bevorzugt. Zum Nachteil des Bürgers und Steuerzahlers.

Um bei der zur Auswahl stehenden Möglichkeiten die richtige Mischung oder das maßgeschneiderte Konzept herauszufinden, ist allerdings ein zugleich sachkundiger wie neutraler Rat notwendig. Leichtfertigkeit bei der Planung der Altersvorsorge könnte den künftigen Rentner sonst teuer zu stehen kommen.
Beispielsweise ist das so genannte Langlebigkeitsrisiko während des Ansparvorgangs völlig irrelevant. Erst bei Eintritt in den Ruhestand sollte man entscheiden können, wie das angesparte Kapital verwendet wird, wobei die individuelle Situation berücksichtigt werden muss. Hier sollte Wahlfreiheit bestehen zwischen Rente oder Einmalzahlung. "Das vielfach vorgebrachte Argument 'Steuern sparen' darf nicht das ausschließliche Kriterium für die Anlageentscheidung sein.

Ein klassisches, kapitalgedecktes Altervorsorgekonto sollte so effizient wie möglich sein. Wichtigstes Kernelemente eines solchen Konzepts sei Einfachheit:

Der Anforderungskatalog wird dabei unter dem Gesichtspunkt Altersvorsorge auf die wesentlichen Kriterien reduziert. Mögliche Fehlerquellen lassen sich damit weitgehend ausschließen, der Anleger versteht schneller, um was es im Einzelnen geht. Empfehlenswert ist auch oft die Kombination aus betrieblicher und privater Vorsorge. Denn das spart Vertriebs- und Verwaltungskosten.